Essai

Siège Arosa

138Views

Siège Arosa

Siège Arosa 2

Nez essuyé

Der kleinste Seat, der Arosa, wurde überarbeitet und hat nun ein freches Gesicht.
Wenn der überarbeitete Ende November zu uns kommt, soll die Hälfte aller Teile geändert worden sein. Das meiste stammt vom Lupo – auch das schicke Cockpit. Für den Arosa erhielt es eine modifizierte Mittelkonsole und neue Schalter. Tacho und Drehzahlmesser sind sogar besser ablesbar als im VW, leuchten allerdings nachts so glutrot wie die Augen eines gereizten Stieres. Ebenfalls neu sind im Innenraum die schon im Lupo verwendeten feineren Kunststoffe.
Das Topmodell Seat Sport 16V mit 100 PS macht richtig Spaß. Voraussetzung ist aber, dass man kräftig aufs Gaspedal tritt, denn im Drehzahlkeller passiert nur wenig. Das überarbeitete Sportfahrwerk ist nach Lupo-Vorbild gut abgestimmt – recht straff ausgelegt, aber dennoch komfortabel.
Preise nennt noch keine. Gemunkelt wird aber von rund 500 Mark Preiserhöhung. Das wären beim 188 km/h schnellen Arosa Sport etwa 28.000 Mark – viel Geld für ein Auto dieser Klasse.
Deutlich günstiger ist das 50 PS starke Basismodell, das etwa 17.500 Mark kosten dürfte. Damit wäre es rund 1300 Mark billiger als der nahezu baugleiche VW Lupo.